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die Kirche bleibt im Dorf

Die Kirche bleibt im Dorf ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 2012. Regie führte Ulrike Grote, die auch für das Drehbuch der schwäbischen Mundartkomödie verantwortlich ist. Kinostart in Deutschland war am 23. August 2012.

Die zwei verfeindeten Dörfer Oberrieslingen und Unterrieslingen teilen sich einen Friedhof, in Unterrieslingen, und eine Kirche, in Oberrieslingen. Diese Situation sorgte schon immer für Ärger zwischen den Dörfern. Hinzu lässt ein Schlagloch auf der Gemarkungsgrenze der zwei Dörfer den Streit weiter eskalieren. Keiner sieht sich für die Reparatur verantwortlich. Der Streit eskaliert, als Oma Häberle aus Oberrieslingen in der Nähe des Schlaglochs verunglückt und stirbt. Auf dem Friedhof in Unterrieslingen wird sie neben dem Komposthaufen beigesetzt, während in Oberrieslingen gerade die Gespräche zum Verkauf der gemeinsamen Kirche laufen. Ein ausländischer Multimillionär bietet mehrere Millionen für das Gebäude. Als die Unterrieslinger davon Wind bekommen, wollen sie die auf ihrer Gemarkung bestatteten Oberrieslinger wieder ausgraben und zurückbringen. Und mit Oma Häberle fangen sie an. Hinzu kommt ein dörferübergreifendes Liebespaar und ein Gerücht um einen verborgenen Schatz.

Die Dreharbeiten fanden von August bis Oktober 2011 in Baden-Württemberg, Hamburg und Schleswig-Holstein statt. Federführende Produktionsgesellschaft war die Fortune Cookie Filmproduction von Ilona Schulz und Ulrike Grote. Koproduzenten waren Network Movie, der Südwestrundfunk und die Degeto. Für den Südwestrundfunk dreht Fortune Cookie in Anlehnung an den Kinofilm auch eine gleichnamige Fernsehserie.

ein muss für jeden Schwaben

Schauspieler:

Natalia Wörner

Natalia Wörner (* 7. September 1967 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin.
Sie wuchs gemeinsam mit einer älteren Schwester bei ihrer Mutter auf, die von Beruf Lehrerin war. Bereits während ihrer Schulzeit – in der sie viermal auf eigenen Wunsch hin die Schule wechselte – begann Wörner als Model zu arbeiten. Nach dem Abitur und einem kurzen Studium generale an einer anthroposophischen Schule (1986) verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt als Model u. a. in Paris, Mailand und Wien. 1987/88 studierte Wörner anderthalb Jahre lang Schauspiel an Lee Strasbergs Actors Studio in New York und war danach in der dortigen Off-Off-Theater-Szene tätig.[1] Danach kehrte sie nach Deutschland zurück.

Erstmals im deutschen Fernsehen erschien Wörner 1992 in Nina Grosses Thea und Nat. Ihr Kinodebüt gab sie mit Nebenrollen in Sherry Hormans Frauen sind was Wunderbares und Dominik Grafs Die Sieger (beide 1994). Daraufhin war Wörner regelmäßig im deutschen Film- und Fernsehen anzutreffen. Für ihre Darstellung eines psychisch gestörten Sektenopfers im Tatort (Folge: Perfect Mind, 1996) gewann sie 1997 den Goldenen Gong. Im Jahr 2000 wurde Wörner für ihre Leistung in Bella Block mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle – Fernsehfilm/Mehrteiler ausgezeichnet. In der Folge Blinde Liebe der Krimireihe war sie als schlichte und teilweise vulgäre Krankenschwester zu sehen, die sich in einen vorbestraften Taxifahrer verliebt und ihre behinderte Schwester in die Prostitution drängt. Seit 2006 ist Wörner ein- bis zweimal jährlich als Kommissarin Jana Winter in der Hauptrolle der ZDF-Krimireihe Unter anderen Umständen zu sehen.

CHRISTIAN PÄTZOLD

leider sind uns von diesem sympatischen Schauspieler, welcher auch in der Fernsehserie „SOKO Stuttgart“ eine (für uns Schwaben sehr sehr ) wichtige Rolle spielt, sehr wenig Daten vorhanden. Wir werden uns bemühen, über diesen durchaus sehr sympatischen und guten Schauspieler mehr zu erfahren denn er ist durch diesen Film und durch die Krimiserie SOKO Stuttgart im Deutschen Fersehen zu einem „Schwäbischem Symbol“ gereift. Für mich ein „natürlicher grandioser Mensch“ im Rampenlicht. Er verdient mehr Anerkennung!!! Danke für Ihre Leistung Herr Pätzold – absolut schwäbisch…

Karoline Eichhorn

(* 9. November 1965 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Sie besuchte die Freie Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart, legte 1986 das Fachabitur ab und besuchte danach bis 1989 die Folkwang-Schauspiel-Schule in Essen. Von 1989 bis 1995 hatte sie Engagements an der Schaubühne am Lehniner Platz und dem Schauspielhaus Bochum.

Bekannt wurde sie dem Fernsehpublikum 1995 in den Filmen Drei Tage im April und Der Sandmann. Dort spielte sie eine Journalistin, die bei ihren Recherchen einen zwielichtigen Krimiautor ausspioniert, gespielt von Götz George. Eichhorn trat vorwiegend im Theater auf, etwa am Hamburger Thalia-Theater und am Burgtheater Wien, spielte aber immer wieder in Film und Fernsehen.
In den vom Südwestrundfunk produzierten Folgen des ARD-Radio-Tatorts spricht sie die Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle.

Julia Nachtmann

(* 1981 in Filderstadt bei Stuttgart) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.
Sie absolvierte von 2001 bis 2005 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Parallel dazu war sie schon in mehreren Inszenierungen am Thalia Theater zu sehen, wie beispielsweise in Herr Kolpert (R: Roger Vontobel), in Port (R: David Bösch), in White Trash (R: Andreas Kriegenburg) und in Tom Sawyer und Huckleberry Finn (R: Henning Bock).

In den Jahren von 2005 bis 2007 hatte sie ein Engagement am Jungen Schauspielhaus in Hamburg, ehe sie in der Spielzeit 2007/2008 Ensemblemitglied im Großen Haus des Schauspielhauses wurde.

Julia Nachtmann ist zudem als Sprecherin in zahlreichen Hörbuch-Produktionen zu hören, die sich zum Teil auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten (darunter Isabel Abedis Lucian im März 2010).