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Schwoißfuaß

(hochdeutsch: Schweißfuß) war eine 1979 von dem aus dem oberschwäbischen Bad Schussenried stammenden Alex Köberlein gegründete Rockgruppe, die Lieder mit schwäbischen Texten sang.
Die Band wurde der alternativen linken „Latzhosen-Szene“ zugeordnet, stand dieser aber auch kritisch gegenüber, wie etwa in „Rasta Man“ oder „Laudr guade Leut“ („lauter gute Leute“). Als größter Hit gilt „Oinr Isch Emmr Dr Arsch“ („einer ist immer der Arsch“), in dem die soziale Isolation von Außenseitern auf deftige Weise besungen wird.

Nach sieben Jahren löste sich die Gruppe auf, um sich 1996 für eine Revival-Tour wieder zusammenzufinden. Eine weitere Tour der Band wird es nicht mehr geben, da zwei Mitglieder der Urbesetzung nicht mehr leben: Jürgen Sulla Bratke († 1987) und André Schnisa († 1999).